Ausbildung zur sardischen Bergziege

Heute Ich im Interview mit Mir selbst.

Chris:
Servus Chris, wie ich gehört habe, warst du in den vergangenen Tagen in Sardinien im Trainingslager. Erzähle uns doch bitte: Warum hast du dich für Sardinien als Trainingspomizil entschieden?

Ich:
Servus zusammen. Um ehrlich zu sein, habe nicht Ich entschieden, dass es nach Sardinien geht, sondern Teamkollege Matze mit Freundin Kati. Matze schrieb mich eines Sonntagabends an und fragte mich, ob Marie und Ich nicht Lust hätten, mit ihnen im März ein paar Tage nach Sardinien zu fliegen. 

Dort könnten sich die kindischen Männer beim Sport und die Damen beim Inselerkunden austoben. Die Entscheidung ist daher ziemlich schnell gefallen, zumal Sardinien mit hervoragenden Trainingsbedingungen für Triathleten lockt. Mit Urlaubsplanerin Kati an der Seite war der Flug, das Hotel sowie der Leihwagen im Nu gebucht und wir startklar für unser kleines Abenteuer.

Chris:
Wie war der Flug?

Ich:
Der Hinflug an sich war sehr entspannt, einzig das Packen im Voraus gestaltete sich etwas schwierig. Fragen zu Gewicht der einzelnen Koffer und die Frage: Was darf noch in den Radkoffer außer das Rad?, brachten uns regelrecht zur Verzweiflung. Wider Erwarten ging alles gut und unsere Luxusairline Easyjet meckerte bei unserem Flug für etwa 40€ p.P. kaum. Lediglich drei CO2 Kartuschen für den schnellen Reifenwechsel beim Radfahren durften nicht mit auf die Insel. 

Der Rüchflug dagegen hinterließ keinen so guten Eindruck. Diesmal hatten Marie und ich aufgrund falscher Packweise plötzlich 3kg Übergewicht im Koffer. Dennoch gab es keinerlei Meckereien von Easyjet, sodass wir über die 2h Verspätung aufgrund eines Vogels,welcher bei der Landung ins Triebwerk knallte, hinwegsehen können. 

Chris:
Wie gestaltete sich euer Tagesablauf?

Ich:
Einen konkreten Tagesablauf gab es bei uns nicht wirklich.

Natürlich begann der Tag immer früh morgens mit einem ausgiebigen Frühstück am hoteleigenen Buffet. 

Um sich das Frühstück auch zu verdienen, gab es das ein oder andere Mal auch schonmal eine Trainingseinheit vor dem Frühstück.

Anschließend folgten ein kleines Vormittagsschläfchen (in Fachkreisen auch „Bubu“ genannt) und dann meist eine längere Radtour mit Matze.

Bevor es dann zum gemütlichen Teil des Abends ging, folgte Trainingseinheit Nummer 3, sodass auch das Bier -oder besser gesagt- die Biere am Abend verdient waren.

Chris:
Wo wart ihr denn genau untergebracht? Erzähle uns ein bisschen was zu eurem Hotel.

Ich:
Untergebracht waren wir im 4 Sterne Sport- und Wellnesshotel Geovillage in Olbia, etwa 7 km vom Flughafen entfernt. Wie der Name des Hotels schon sagt, glich das Hotel eher einer kleinen Stadt als einer sportlichen Übernachtungsstätte. Von der Schwimmhalle, mehreren Tennisplätzen, Fußballplatz bis hin zum voll ausgestatteten Kraftraum blieben keine Wünsche offen.

Chris:
Wie liefen die einzelnen Trainingseinheiten?

Ich:
Unser Training lief gut und flüssig durch. Wir konnten ordentlich Gas geben und auch die Mädels haben super mitgezogen und kamen in den sechs Tagen auf fünf Schwimmeinheiten + Stabi/Krafttraining. 

Das Radfahren überraschte uns jedoch. Matze und ich waren auf flache Strecken eingestellt, bekamen jedoch kräftig Wind und im Schnitt 130 Höhenmeter auf 10 km. So ist es auch nicht ganz verwunderlich, dass mir nach den sonnigen Tagen sämtliche Hosen an den Oberschenkeln spannten und sich die Höhenmeter auf dem Tacho häuften. Weiterhin wurden Matze und Ich des Öfteren von freilaufenden, verhaltensgestörten Hunden oder wie Matze sie liebevoll nennt, Töhlen verfolgt, sodass auch kurze Sprints ins Training einflossen.

Chris:
Was habt ihr außer dem Training noch so gemacht? 

Ich:
An unserem Ruhetag waren wir mit dem Mietwagen in Sassari, einer etwas größeren Stadt westlich von Olbia. Auf dem Programm stand hauptsächlich Sightseeing, Shopping und leckeres Essen.

Ein Besuch im Wellness und Spa Center sowie mehrmaliges Pizzaschlemmen und illegales Grillen auf dem Hotelbalkon am Abend vervollständigten das Programm.

Chris:
Chris, ich bedanke mich für die Zeit und die Einblicke. Ich denke, es wird nicht unser letztes Interview gewesen sein.

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