Home sweet Home,

was für Fußballer das letzte Heimspiel der Saison ist, ist für uns Triathleten der Wettkampf vor heimischem Publikum. Am vergangenen Sonntag war es wieder soweit: der TV Riegel lud zum alljährlichen Rigolator, dieses Jahr in seiner zehnten Auflage.
Lange habe ich überlegt, ob ich aufgrund meiner krankheitsbedingten Laufpause und der andauernden Achillessehnenprobleme an den Start gehen soll. Schlussendlich entschied ich mich aber für eine Teilnahme und bereue diese Entscheidung im Nachhinein keineswegs.
Wie immer begann der Wettkampf im Wasser. 500 Meter schwimmen im See, gefolgt von einer 25 km langen Radstrecke à 3 Runden mit jeweils einem kurzen aber knackigen Anstieg und einem abschließenden 5,5 km-Lauf durch die heißen Felder von Riegel.
Mein Augenmerk lag heute definitiv auf den ersten beiden Disziplinen. Hier wollte ich heute ordentlich Feuer geben. Nach gutem Schwimmen verließ ich als sechster den Müllersee und wechselte zügig aufs Rad.
Auch hier wollte ich heute zeigen, dass ich nicht nur ein schnelles Fahrrad habe, sondern auch die dafür nötigen Beine. Bereits nach wenigen Kilometern konnte ich die Führung übernehmen und mit einem guten Polster von auch für mich überraschenden 60-80 Sekunden auf Platz Zwei zum Laufen wechseln.
Mir war klar, dass das Laufen heute ganz klar meine schwächste Disziplin werden würde. Dennoch galt: Wer heute gewinnen will, muss zuerst an mir vorbei und dabei ordentlich leiden.
Ich lief also einfach drauf los und konnte bis Kilometer 4 meine Führung behaupten. Dann war es leider soweit und ich wurde vom Freiburger Flo Adami eingeholt, der heute eine wahnsinnige Laufzeit raushauen konnte.
Dennoch erreichte ich mit einer für meine derzeitigen Verhältnisse schnellen Laufzeit und nur wenigen Sekunden Rückstand auf den Sieger das Ziel als Zweitplatzierter.
Natürlich hätte ich heute vor heimischer Kulisse gerne gewonnen und meiner Startnummer 1 alle Ehre gemacht. Dennoch gab es Grund genug für mich, das ein oder andere gehopfte Kaltgetränk zu vernichten:
10 Jahre Rigolator, bestes Wetter, starke Ergebnisse meiner Teamkollegen und -kolleginnen und einen super Wettkampf ohne Schmerzen.
Dazu kamen unzählige Riegeler Fans, die mich und alle anderen Athleten lautstark anfeuerten und mir damit das Anführen des Feldes sehr leicht gemacht haben.

Bereits am Wochenende geht es weiter mit „Wettkampfluft-Schnuppern“. 
Hierzu jedoch in ein paar Tagen mehr…

Ein Gedanke zu “Home sweet Home,

  1. Chris du Spinner, du bist ne Sau auf dem Rad und neben der Strecke :-). Hut ab und meinen großen Respekt vor deiner Leistung. Mach weiter so. Ich glaub wieder an deine Quali für Hawaii. Top, Top, Top. Du schaffst das.

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