Winner Winner, Chicken Dinner…Interview mit mir selbst die Zweite

Chris: Servus Chris.

Ich: Hi Chris.

Chris: Gestern stand für dich nach dem Ironman Frankfurt im Juli mal wieder ein Wettkampf auf dem Programm. Du hast dich für den Sprintwettkampf des Breisgau Triathlons in Malterdingen gemeldet. Wie erging es dir?

Ich: Ja, was soll ich da groß sagen?

Der Wettkampf lief schlecht, es lief überhaupt nicht,aber ich habe halt gewonnen?

Nein, alles quatsch.

Wenn man als Führender über die Ziellinie laufen darf, hat alles gepasst.

Chris: Erst Ironman und jetzt wieder Sprint? Das passt doch nicht ganz zusammen, oder?

Ich: Naja, eine Langdistanz zehrt schon ziemlich an den Kräften. Nach Frankfurt war ich ehrlich gesagt ziemlich k.o. und richtig froh, erstmal keine 5h Radtour mehr machen zu „müssen“.

Nachdem ich dann wieder einigermaßen auf dem Damm war, fehlte mir etwas der Anreiz und ein Ziel, für das es sich zu trainieren lohnt. Da kam der Breisgau Triathlon genau richtig. Zwar hat sich mein Trainingspensum nach Frankfurt um mehr als die Hälfte reduziert, aber so schnell verschwindet die Form ja nicht.

Chris: In welcher Disziplin hast du dir am Sonntag am schwersten getan?

Ich: Das ist schwer zu sagen. Natürlich waren alle drei Disziplinen hart und um zu gewinnen, muss man in allen Disziplinen Gas geben.

Beim Schwimmen wusste ich, dass beispielsweise mit Polizeikollege und an diesem Tag „First Man out of water“ Yannick, ein starker Schwimmer und Konkurrent am Start war. Deshalb musste ich schauen, dass ich im Wasser keinen allzu großen Rückstand kassierte.

Beim Radfahren, meiner Stärke, wollte ich dann eigentlich richtig aufdrehen und Boden gutmachen für den abschließenden Lauf. Zwar konnte ich kurzzeitig die Führung übernehmen, doch diese wechselte im Laufe des Wettkampfs dann ständig. Einen Zeitvorsprung rauszufahren war heute nicht drin und meine Renntaktik somit erstmal futsch.

Zum Laufen ging es dann Brust an Brust mit Yannik und einem weiteren Athleten.

Glücklicherweise konnte ich mich hier ziemlich schnell absetzen und mit etwa 40 Sekunden Vorsprung schlussendlich gewinnen.

Chris: Geile Sache so ein Sieg in der Nachbarschaft, oder? Wäre das nicht der passende Moment, um die Saison für dieses Jahr abzuschließen?“

Ich: Grundsätzlich schon und gewinnen ist auch immer schön und motiviert einen weiter zu machen, gerade bei einem fast „Heimwettkampf“.

Zu Ende ist diese Saison aber noch nicht. Anfang September werde ich noch in Köln einen Vorbereitungswettkampf für die Deutschen Polizeimeisterschaften Mitte September in Hamburg bestreiten. Danach brauche ich dann dringend eine längere Pause, die ich mir dann auch gönnen werde.“

Chris: Gibt es schon Pläne für 2018?

Ich: Konkrete Pläne gibt es noch nicht. Ich werde aber auf jeden Fall wieder eine Langdistanz machen, um es vielleicht 2018 zur WM nach Hawaii zu schaffen.

Ob Zürich, Nizza, Klagenfurt, Kopenhagen oder Hamburg, das ist noch offen, Hauptsache Ironman.

Hier warte ich noch auf eine Rückmeldung meines Vereinskollegen Matze. Dieser darf sich den Ort seiner ersten Langdistanz aussuchen und ich schließe mich an.

So habe ich im Falle einer Nicht-Qualifikation einen Sündenbock^^

Chris: Chris, vielen Dank für das Interview und die Einblicke. Ich hätte gerne noch etwas mehr gefragt, aber Jan Frodeno hat gestern auch wieder mal einen Sieg eingefahren. An ihn habe ich auch noch ein paar Fragen zu seinem Rennen.

Ich: Klar, bis zum nächsten Mal!

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