Saisonabschluss in Frankfurt!

Es ist Sonntagmorgen, 03:45 Uhr, mein Wecker klingelt. Doch heute fällt mir das Aufstehen nicht schwer, denn es ist Raceday in Frankfurt und für mich steht heute eine Mitteldistanz beim Frankfurt City Triathlon auf der To-Do-Liste.

04:00 Uhr:

Zusammen mit meinen Teamkollegen des TV Riegel gibt es zum Frühstück in der Hotellobby ein kleines Lunchpaket.

Man tauscht sich aus und drückt sich gegenseitig noch ein paar blöde Sprüche.

04:30 Uhr:

Auf dem Zimmer wird sich mit Sonnencreme eingecremt, nochmal auf die Toilette gegangen und das Zeug für den Wettkampf geschnappt.

05:00 Uhr:

Mit dem Shuttlebus geht es zum Langener Waldsee. Alles erinnert mich etwas an den Ironman in Frankfurt im Jahr 2017, doch heute wird der Tag kürzer und ich bin deutlich entspannter.

05:30 Uhr:

In der Wechselzone werden die üblichen Vorbereitungen getroffen. 2500 mehr oder weniger angespannte Athleten pumpen ihre Räder und bereiten sich auf den bevorstehenden Wettkampf vor. Ich habe Glück, denn mit meiner Startnummer 67 gehöre ich zu den Top Athleten der Mitteldistanz. Großer Vorteil: Ein abgetrennter Wechselbereich mit etwas mehr Platz.

06:15 Uhr

Nach einem kurzen letzten Schwätzchen mit meinen Teamkollegen heißt es für mich: Neoprenanzug an und ab zum Start.

06:30 Uhr

Mit einer goldenen Badekappe darf ich zusammen mit hundert anderen sogenannten Top Startern als erster auf die 1,9 km lange Schwimmstrecke.

07:00 Uhr

Nach knapp über 30 Minuten komme ich auf Platz 14 liegend mit der Gewissheit aus dem Wasser, dass ich gerade deutlich mehr als 1,9 km geschwommen bin.

07:05 Uhr

Die ersten Meter auf dem Rad fühlen sich nicht gut an! Hatte ich etwa schon wieder keinen guten Tag?

07:15 Uhr

Jetzt läufts. Je länger ich fahre, desto schneller werde ich.

08:55 Uhr

Nach 01:52h beende ich zufrieden auch die zweite Disziplin. Der 41,7er Schnitt kann sich durchaus sehen lassen.

09:15 Uhr

Die Laufschuhe sind geschnürt und ruckzuck die ersten 5 km in den Beinen. Solangsam erholen sich meine Beine vom Radfahren und ich versuche beim Laufen ordentlich Gas zu geben.

08:30 Uhr

Ich fühle mich schnell, doch meine Uhr behauptet das Gegenteil! Ich frage einen Konkurrenten nach der Pace und siehe da: Mein Gefühl täuscht mich nicht. Ich war gut unterwegs und fühlte mich dem Zeitpunkt des Wettkampfs entsprechend gut.

09:00 Uhr

Die mitgereisten Riegeler Ultras machen ordentlich Alarm am Streckenrand und ich werde kurzzeitig nochmal etwas schneller.

10:17 Uhr

Nach einem geilen Wettkampf erreiche ich als Neunter die Ziellinie. In der Altersklasse reicht es sogar für Platz 2, das passt.

12:30 Uhr

Mit einem kühlen Bier beende ich meine diesjährige Triathlonsaison. Dieses Jahr war trotz des Vorsatzes, etwas kürzer zu treten, ein sehr geiles, motivierendes und erfolgreiches Sportjahr.

Nun geht es erstmal in den verdienten Urlaub, bevor es mit der Vorbereitung für 2020 losgeht. Dann muss aber mal wieder der Satz: „Chris, you are an Ironman!“ fallen!

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